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FK Hansa Wittstock 1919 e.V.  |
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3. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011
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FSV Germendorf - FK Hansa Wittstock 1:1
| FSV Germendorf: Heidel, Bonk, Weisbrich, Gratz, Stanke, Fromm, Schwarz (82. Rohrlack), Dittmar (78. Pinnetzki), Rieger, Liemek (80. Kring), Krüger |
| FK Hansa Wittstock:Kevin Apitz, Silvio Braun, Mathias Dannehl (46. Bennarndt), Oliver Drott, Oliver Gießel, Jochen Meier, (82. Philipp Reschke), Tino Sasse, Felix Strothenk, Christian Bauch, Hannes Holtmann (46. Christopher Haak), Ramon Gardemin |
| Tore: 1:0 Maik Dittmar (43.); 1:1 Christopher Haak (64.) |
| Schiedsrichter: Ronny Straach (Potsdam) |
| Zuschauer: |
| Vergebener Elfmeter: Oliver Gießel (16.) |
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SV Falkensee-Finkenkrug II - FSV Veritas Wittenberge/Breese 2:3
| Tore: 1:0 Ronny Hansen (8.); 1:1 Norman Hurlbrink (12.); 1:2 Norman Hurlbrink (Foulelfmeter, 70.); 1:3 Tobias Bandke (75.); 2:3 Ronny Hansen (85.) |
| Schiedsrichter: Henri Heese (Wustermark) |
| Vergebener Elfmeter: Ronny Hansen (Foulelfmeter, 85., gehalten von Martin Marx) / - |
Die Männer des FSV Veritas Wittenberge/Breese siegten am Sonnabend im Landesklasse-Punktspiel beim SV Falkensee/Finkenkrug II 3:2 (1:1).Die Gäste starteten mäßig in die Partie. Nachdem die Zuordnung in der Abwehr nicht stimmte, kassierten sie das 0:1. Doch Norman Hurlbrink glich nach Zuspiel von Steffen Stolz postwendend für die Prignitzer aus. Sebastian Fechner verpasste zweimal die Führung für Veritas. Auf der Gegenseite hielt Keeper Martin Marx sein Team im Spiel. In der zweiten Halbzeit präsentierte sich die Krause-Truppe läuferisch besser als der Gastgeber und ging in der Defensive konzentrierter zur Sache. Doch erst in der 70. Minute, nach einem Foul an Tobias Bandke, verwandelte Hurlbrink einen Elfmeter zur 2:1-Führung für die Gäste. Bandke erhöhte fünf Minuten später auf 3:1 und hatte danach sogar das 4:1 auf dem Fuß. Doch nur der Gastgeber traf noch einmal. Fünf Minuten vor dem Abpfiff verkürzte vom Punkt auf 2:3. Marx hielt die drei Zähler für Veritas in der Nachspielzeit fest. (sp) |
Der SV Falkensee-Finkenkrug II ist nach drei Landesklasse-Spieltagen immer noch ohne Punktgewinn. Gegen Veritas Wittenberge/Breese bezog die FF-Reserve am Sonnabend eine unnötige 2:3 (1:1)-Niederlage.In der ausgeglichenen Partie gingen die Gastgeber durch Ronny Hansen, der eine Eingabe von der Grundlinie von Kevin Nofz verwertete, frühzeitig (8.) mit 1:0 in Führung. Wittenberge kam aber schnell zum Ausgleich durch Norman Hurlbrink. Die FF-Reserve versuchte es mehrfach mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die aber immer wieder abgeblockt wurden.In Hälfte zwei zogen die Gäste durch einen umstrittenen Foulelfmeter wieder durch Hurlbrink (70.) mit 2:1 nach vorn. Falkensee musste nun mehr im Spiel nach vorn machen und kassierte nach einem Konter das 1:3. Torschütze war Tobias Bandke (75.). Die Gastgeber gaben sich nicht auf. Ein Elfmeter, den Ronny Hansen im zweiten Anlauf verwandelte, brachte ihnen fünf Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer zum 2:3. In der Nachspielzeit hatten die Falkenseer zweimal den Ausgleich auf dem Fuß. Doch erst schoss Linksfuß Sebastian Eichhorn mit rechts über das Tor. Und dann klärte Veritas-Torwart Martin Marx noch mit einer guten Parade. (stf) |
SV Rot-Weiß Gülitz - SV Empor Schenkenberg 2:2
| SV Rot-Weiß Gülitz: Michael Czeranski, Torben Wiede, Tony Hoppe, Dennis Meier (33. Marcel Teske), Denny Teske, Oliver Varchmin, Nico Krüger, Steffen Wiede (78. Stefan Berger), Patrick Gruel, Marvin Guthke (67. Ricardo Leu), Andy Wolgast |
| SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Tino Lindauer, Michael Pietzsch, Pascal Schuder, Danny Noak, Markus Polei, Johannes Ohlis, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf, Robert Behn, Jan Kaiser |
| Eingewechselt: Christian Poppe, Jano Mebes, Maik Schellhase |
| Tore: 1:0 Steffen Wiede; 1:1 ; 1:2 Danny Noak; 2:2 Andy Wolgast (63.) |
| Schiedsrichter: Christian Pieler (Berlin) |
Am 3. Spieltag empfingen die Gülitzer den Konkurrenten von Empor Schenkenberg. Nach der desolaten zweiten Hälfte vom letzten Wochenende ging es für die Mannen von Trainer Fügner um Wiedergutmachung. Auch in diesem Spiel ging sofort die Post ab und so hatten die Gäste bereits in der 2. Minute die erste gute Chance, welche allerdings überhastet abgeschlossen wurde und kein Problem für Czeranski darstellte. Nach dieser nervösen Anfangsphase bekamen die Heimherren die Partie zusehends besser in den Griff und hatten durch Wolgast die große Möglichkeit zur eigenen Führung. Nachdem mehrere Versuche geblockt wurden, schafften es die Gäste letztlich aber die Situation zu klären. Die Gülitzer blieben nun aber am Zug und erzielten wenige Minuten später auch die Führung. Nach einem genauen Anspiel durch Varchim war Wiede alleine vor dem Tor des Gegners und schloss überlegt ab. Trotz dieses Tores der Gülitzer entwickelte sich weiter ein offener Schlagabtausch mit Chancen für beide Teams. Auf der einen Seite klärte Meier in höchster Not vor dem einschussbereiten Schenkenberger, auf der anderen Seite war es Guthke, der per Flachschuss am Torwart Sgraja scheiterte. So ging es mit einer glücklichen aber nicht unverdienten Führung in die Halbzeit. Nach der Pause zeigte Gülitz nun wieder das Gesicht der Vorwoche. Nach einem leichten Ballverlust im Mittelfeld und einem zu zaghaften Abwehrverhalten von Hoppe kamen die Gäste zum Ausgleich. Nur 5 Minuten später gelang dem Kapitän der Schenkenberger Danny Noak nach einer Ecke der Führungstreffer. Mit etwas Glück und Torhüter Czeranski überstanden die Gastgeber die kommenden Minuten ohne einen weiteren Gegentreffert und entwickelten in der Folgezeit selbst wieder Torgefahr. In der 63. Minute war es dann Wolgast, der zum vielumjubelten Ausgleich traf. Nachdem Guthke noch gescheitert war, setzte der Torjäger nach und markierte seinen zweiten Treffer in der neuen Spielklasse. Keine der Mannschaften gab sich hiermit aber zufrieden und es wurde weiter mutig nach vorne gespielt. Hier besaßen auf Seiten der Gastgeber vor allem Gruel und Leu die besten Möglichkeiten zum Torerfolg. Da beide nicht trafen und auch Torhüter Czeranski keine ernsthafte Prüfung mehr bestehen musste, was vor allem an der fehlenden Cleverness der Gäste bei Kontern lag, blieb es nach 90 gespielten Minuten beim 2:2. Am kommenden Wochenende treten die Fügner-Schützlinge bei Brandenburg Süd II an. Hoppe |
SV 90 Fehrbellin - SG Eintracht Friesack 0:4
| SG Eintracht Friesack: Stefan Thomas, Maximilian Scheibner, Sven Nolle, Felix Wohlgethan, Dennis Bernhardt, Sven Budig, Marc-Pierre Flohr, Andreas Kerger (71. Nils Thiemann), Matthias Meinecke, Sebastian Nehls, Christof Müller |
| Tore: 0:1 Matthias Meinecke (25.); 0:2 Felix Wohlgethan (72.); 0:3 Sven Budig (75.); 0:4 Matthias Meinecke (85.) |
| Schiedsrichter: Tobias Starost (Plattenburg) |
| Zuschauer: 113 |
| Eintracht holt zweiten Saisonsieg |
Es erinnerte schon ein bischen an Wasserball, was die 113 Zuschauer am Samstag auf der schmucken Sportanlage des SV 90 Fehrbellin geboten bekamen.Pünktlich zum Anpfiff der Partie Fehrbellin gegen Eintracht Friesack öffnete der Himmel seine Schleusen und verwandelte das Spielfeld zeitweise in eine einzige Wasserfläche. Praktisch 90 Minuten lang begleitete ergiebiger Regen das Treiben beider Mannschaften so stark, dass die Partie zwischenzeitlich kurz vor dem Abbruch stand.Unter diesen widrigen Bedingungen setzte sich am Ende die Friesacker Eintracht klar mir 4:0 (1:0) beim Aufsteiger aus Ostprignitz-Ruppin durch und feierte damit den zweiten Saisonsieg. Im ersten Durchgang war es wieder Torjäger Matthias Meinecke der nach einer feinen Einzelleistung von Andreas Kerger die gut getimte Flanke mit dem Kopf (25.) zur verdienten 1:0-Pausenführung der Eintracht verwandelte. Friesack bestimmte in der ersten halben Stunde das Geschehen und hatte die ein oder andere gute Möglichkeit. So fehlten beim Schuss von Sven Nolle in der 2. Spielminute nur wenige Zentimeter am Glück. Ebenso verhinderte nach einer Viertelstunde das Aluminium bei einem Nolle-Freistoß den Friesacker Torerfolg. Als dann aber auch noch Michael Schultz im Fehrbelliner Tor spektakulär eine Friesacker Doppelchance (17.) vereitelte und Sebastian Nehls den Ball aus Nahdistanz über die Latte setzte, wollte man auf der Friesacker Bank schon verzweifeln. Doch Friesacks Kapitän bewies dann nur wenige Minuten später, dass man sich derzeit auf seine Qualitäten verlassen kann. Von den Gastgebern war in der Anfangsphase eigentlich nichts zu sehen. Erst in der 23. Spielminute wurde der erste Distanzschuss Richtung Eintrachttor abgesetzt.Eine Viertelstunde vor dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber aber etwas auf und hatten in der 32. und in der 42. Spielminute zwei vielversprechende Möglichkeiten. Doch Stefan Thomas wies in diesen Situationen nach, warum er derzeit im Friesacker Tor gesetzt ist.Nach dem Seitenwechsel dauerte es knapp 15 Minuten, bis die Eintracht wieder richtig im Spiel war. Bis zur Riesenchance von Matthias Meinecke (60.) hatten die Friesacker auf dem für beide Seiten nur schwer zu bespielenden Geläuf einige Mühe mit den Gastgebern.Den erlösenden 2. Eintrachttreffer setzte dann Felix Wohlgethan in der 72. Spielminute als er schön freigespielt den Ball aus gut 18 Meter in die Maschen hämmerte.Damit war der Widerstand der Hausherren gebrochen. Nach vorn brachte nun der vorjährige OPR-Kreismeister gar nichts mehr zustande und musste hinten sogar noch zwei weitere Treffer kassieren. Sven Budig lies mit einem schönen Heber von der Strafraumgrenze bereits in der 75. Spielminute das 3:0 folgen. Mit Michael Schultz im Gastgebertor stemmt sich der beste Fehrbelliner gegen eine noch höhere Niederlage und reagierte bei einem Wohlgethan-Schuss (78.) nochmals prächtig. Doch nach einem feinen Zusammenspiel zwischen Nils Thiemann und Sven Nolle, der dann den Ball 5 Meter vor dem Tor uneigennützig auf Matthias Meinecke ablegte, war der Gastgeberkeeper an diesem Tage dann letztmalig geschlagen (85.). mh |
Löwenberger SV - SSV Einheit Perleberg 5:4
| Löwenberger SV: Bastian Peschel, Robert Glass, Hannes Krämer, Hendrik Ludwig (65. Sebastian Tomczyk), Sebastian Naujoks, Markus Niemann, Romano Rykowski, Jan Schmidt, Alexander Schwarz, Patrick Steinberg (85. Tobias Degener), Max Reinhardt (65. David Degener) |
| SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, David Baruth, Björn Bauersfeld, Martin Behrend (80. Matthias Steffen), Denny Feilke, Sebastian Holtz, Ronny Kabel, Patrick Mostaller, William Richart, Julian Wachhals, Norman Will |
| Tore: 0:1 Sebastian Holtz (36.); 0:2 Norman Will (47.); 1:2 Sebastian Naujoks (59.); 2:2 Sebastian Naujoks (61.); 3:2 Markus Niemann (66.); 4:2 Sebastian Tomczyk (73.); 4:3 Martin Behrend (Handelfmeter, 77.); 5:3 Alexander Schwarz (85.); 5:4 Gordon Sohns (Foulelfmeter, 88.) |
| Schiedsrichter: Christian Jung (Berlin) |
| Zuschauer: 61 |
| Gelbe Karte: Markus Niemann (2.) (17.), Robert Glass (21.), Jan Schmidt (2.) (68.), Patrick Steinberg (70.), Hannes Krämer (88.), Sebastian Tomczyk (90.) / William Richart (74.) |
Die Landesklasse-Elf des SSV Einheit Perleberg kehrte von ihrer Partie beim SV Löwenberg mit einer 4:5(1:0)-Niederlage heim. Dabei sah es, abgesehen von einer Großchance der „Löwen“ in der 2. Spielminute, die Einheit-Keeper Sohns großartig entschärfte, für die Perleberger fast eine Stunde lang gut aus. Einheit gab den Ton an, erarbeitete sich Einschussmöglichkeiten und ging auch in der 36. Minute durch Sebastian Holtz in Führung. Zwei Minuten später vereitelte Sohns bei einem gefährlichen Schuss aus 20 Metern den möglichen Ausgleich. Kurz nach dem Wiederanpfiff der Partie legte Einheit-Kapitän Norman Will nach einem Eckstoß von Martin Behrend per Kopfball zum 2:0 für die Perleberger nach. Gut zehn Minuten später waren die Platzherren aber wach. Sie hatten sich ins Spiel gekämpft und zeigten den Prignitzern wie man eine Partie dreht. In der 59. Minute nutzte Sebastian Naujoks eine Tiefschlafphase der Perleberger Abwehr zum ersten Treffer für die „Löwen“. Keine drei Minuten später hatte Naujoks dann per Konter ausgeglichen und weitere fünf Minuten später lag der Gastgeber durch Markus Niemann 3:2 vorn. Damit nicht genug, der wenige Minuten zuvor eingewechselte Sebastian Tomczyk nutze einen Perleberger Fehlpass im Mittelfeld und erhöhte auf 4:2 (73.). Das Spiel hatte sich innerhalb einer Viertelstunde gedreht. Doch Einheit gab sich nicht auf und Martin Behrend brachte seine Elf per Handstrafstoß zurück ins Spiel. Dann waren sich Schiri und Linienrichter nicht einig und Alexander Schwarz nutzte seine Chance, um die Gastgeber 5:3 in Front zu bringen (85.). In der 88. Minute wurde Will im Strafraum gefoult und Torwart Sohns verkürzte per Elfmeter auf 5:4. Einheit hatte sich noch nicht aufgegeben und berannte das Löwenberger Tor. In der Schlussminute dann die Chance zum verdienten Ausgleich. Der Torwart der Gastgeber patzte bei einem Freistoß von Baruth, doch einer seiner Verteidiger schlug den Ball ins Aus. (sg/ep) |
VfL Nauen - TSV Chemie Premnitz 1:0
| VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt, Peter Schäfer (37. Sebastian Buge), Martin Kelm, Mathias Krone, Jan Schönnebeck, Malte Seegebarth, Tim Hoffmann (46. Christian Zantow), Kevin Oellermann, Lars Halt, Marvin Zeller (76. René Kalbitz) |
Kader: Rene Oschmann
| TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Christian Freidank, Sebastian Kremp, Sebastian Kaiser, Daniel Huxdorf, Robert Steinhoff (76. Lars Posorski), Michael Buddeweg, Guido Block, Michelle Schröder, Marcus Rummel (67. Björn Stuhlmacher) - Kader: Marco Neudorf, Kevin Franke |
| Tore: 1:0 Martin Kelm (15.) |
| Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg) |
| Zuschauer: 125 |
| Gelbe Karte: Jan Schönnebeck (2.) (9.), Tim Hoffmann (3.) (20.), Marvin Zeller (63.), Christian Zantow (69.), Malte Seegebarth (88.) / Marian Krause (87.) |
| Gelb/Rote Karte: - / Björn Stuhlmacher (89.) | <7tr>
| Spitzenspiel verloren ! |
Im ersten echten Spitzenspiel der Landesklasse West unterlag der TSV Chemie Premnitz unglücklich beim VfL Nauen denkbar knapp mit 1:0.Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Platzherren bereits in der 16. min. nach einem Kopfballtreffer von Martin Kelm in Führung. Der Rest der ersten Halbzeit fand dann praktisch ohne die Gäste aus Premnitz statt. Nauen griff die Chemiker schon weit in deren Hälfte an und ließ den TSV so nie ins Spiel kommen. Mit der Führung im Rücken erspielte man sich so ein Übergewicht ohne dabei nennenswerte Chancen zu haben.Nach der Pause ein anderes Bild. Premnitz trat nun vor den gut 150 Besuchern viel entschlossener auf. Kurz nach Wiederanpfiff hatte der VfL dann das nötige Quentchen Glück, dass man braucht um solch engen Spiele am Ende zu gewinnen. Schröder zog auf und davon und scheiterte dann aber am Pfosten. Genauso ging es in der 68. min. Block, dessen Schuß vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang. Premnitz war nun klar tonangebend. Leider erwies Stuhlmacher seiner Mannschaft keinen guten Dienst. Knapp 10 min. nach seiner Einwechslung musste er den Platz mit Gelb Rot schon wieder verlassen. Aber auch in Unterzahl drückte der Gast weiter auf den Ausgleich.Ein Schuß vom aufgerückten Kaiser strich knapp über das Tor. Zum Ende der Partie nahm die Hektik und Härte im Spiel zu. Nauen verteidigte den knappen Vorsprung mit allen Mitteln. Erst in den Schlußsekunden als die Premnitzer mit Mann und Maus nach Vorn spielten , verhinderte das Aluminium das 2:0.So blieb es am Ende beim glücklichen Sieg des VfL Nauen. Premnitz dagegen muss sich die verschlafene 1. Halbzeit vorwerfen lassen. Am Auftreten der Mannschaft nach der Pause gibt es dagegen nichts auszusetzen. Am kommenden Samstag empfängt der der TSV Chemie Premnitz den SV Empor Löwenberg. Peter Kaiser |
Der VfL Nauen scheint so etwas wie der Angstgegner von Chemie Premnitz zu sein. Schon im Vorjahr bezogen die Westhavelländer eine ihrer wenigenNiederlagen in Nauen (0:3). Diesmal setzten sich die Gastgeber mit 1:0 (1:0) gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg aus Premnitz durch. Den Nauenern gelang zugleich die Revanche für die 0:2-Auswärtsniederlage in der vorigen Saison in Premnitz, wo die Chemie-Elf den vorentscheidenden Treffer zum 2:0 nach einem Schiedsrichterball erzielten, obwohl sie den Ball nach dessen Ansage eigentlich zu den Nauenern zurückspielen sollten.Den entscheidenden Siegtreffer am Sonnabend erzielte VfL-Defensivspieler Martin Kelm bereits nach einer Viertelstunde per Kopf. Kelm, der früher in Nauen bei den Junioren spielte, war vor dieser Saison von Landesklasse-Absteiger Wachow/Tremmen gekommen. Nach der Führung besaßen die Gastgeber ein deutliches Übergewicht. Richtige Chancen konnten sie aber nicht herausspielen.Nach dem Wechsel wurden die Premnitzer dann stärker. Zweimal waren die Nauener im Glück, als die Gäste am Pfosten scheiterte. Zuerst setzte Michelle Schröder den Ball an das Aluminium. Dann sprang der Ball nach einem Schuss von Chemie-Routinier Guido Block vom Innenpfosten ins Feld zurück (68.).Premnitz drängte weiter auf den Ausgleich, während Nauen mit viel Kampf den knappen Vorsprung verteidigte. Mit zunehmender Dauer nahmen Hektik und Härte zu. Schiri René Papajewski (Brandenburg/Havel) zeigte sieben Mal Gelb und einmal Gelb-Rot für den Premnitzer Björn Stuhlmacher (89.). Als die Gäste dann alles nach vorn warfen, scheiterte Nauens Christian Zantow bei einem Konter am Pfosten. So blieb es beim 1:0. (ae) |
SV Kloster Lehnin - Brandenburger SC Süd 05 II 1:0
| Schiedsrichter: Christian Wendland (Zeestow) |
SV Eiche 05 Weisen - Pritzwalker HFV 03 2:4
| SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Steffen Muhs, Gordon Palmer, Michael Klahs, Matthias Kardel (75. Gordon Amling), Toni Schneider, Kevin Kühn, Christian Hoppe, Patrick Dieckhoff, Patrick Jendretzke (46. Benjamin Schulz), Sergej Kutowoj |
| Pritzwalker HFV 03: Kevin Torster, Erik Meschter, Christian Zielasko, Christopher Stolz, Tobias Haack, Robert Vogt, Martin Zerbian, Daniel Stendel (46. Luis Fernando de Moraes), Tobias Pedde (75. Ronaldo Goncalves Gama Filho), Christian Obst (46. Tony Kipper), Ronny Wölfel |
| Tore: 0:1 Tobias Pedde (Foulelfmeter, 26.); 1:1 Christian Hoppe (Foulelfmeter, 30.); 1:2 Tobias Pedde (Foulelfmeter, 59.); 1:3 Tobias Pedde (65.); 1:4 Ronny Wölfel (73.); 2:4 Gordon Amling (78.) |
| Schiedsrichter: Wolfgang Hein (Neuruppin) |
| Gelbe Karte: Patrick Jendretzke / - |
Im Prignitz-Derby zog der SV Eiche 05 Weisen am dritten Spieltag der Landesklasse West erwartungsgemäß den Kürzeren. Die Schützlinge von Trainer Ronald Hohn mussten sich dem Pritzwalker FHV mit 2:4 (1:1) geschlagen geben. Da Hansa Wittstock in Germendorf zwei Punkte liegen ließ, sind die Pritzwalker neuer Tabellenführer. Zwar hatte Eiche in den letzten vier Spielen gegeneinander immer das Nachsehen, doch diesmal waren die 05er den Pritzwalkern, vor allem in der ersten Halbzeit, ebenbürtig. Zunächst ließen Sergej Kutowoj und Patrik Jendretzke ihre guten Torchancen ungenutzt. Ihr erstes Achtungszeichen setzten die Gäste nach einem Freistoß über die rechte Seite. Für Eiche rettete der Pfosten (13.). Weisen blieb am Ball und erkämpfte sich einige Torchancen, die jedoch ungenutzt blieben. Für Pritzwalk, mit dem gefälligeren Spiel, vergab Sebastian Stendel die nächste Chance zum Führungstreffer (23.). Wenig später verzog Robert Vogt einen strammen Schuss auf den Eiche-Kasten. Nur eine Minute später fiel dann aber doch ein Treffer. Jendretzke hatte einen Pritzwalker im Strafraum zu Fall gebracht. Den Elfer nutzte Tobias Pedde zur 1:0-Führung. Eiche, davon unbeeindruckt, setzte nach und ließ den Pritzwalkern wenig Spielraum. In der 30. Minute wurde dann Kutowoj im Strafraum gefoult. Christian Hoppe glich per Strafstoß aus. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit gehörten den Eichen, die sich einige gute Einschussmöglichkeiten erarbeiteten. Die größte Chance hatte Gordon Palmer auf dem Kopf, doch verfehlte er das von Kevin Torster gehütete Gehäuse. Nach dem Wiederanpfiff setzten die Eichen weiter nach. Kutowoj, frei vor dem FHV-Tor, wurde vom eingewechselten Benjamin Schulz bedient, doch Pritzwalks Abwehr bereinigte die-se Sache in letzter Sekunde. Wenig später war Kutowoj erneut am Ball und hämmerte einfach mal aufs Tor. Torster musste sich richtig langmachen, um den Ball über die Latte zu klären. Ab der 50. Minute gaben dann die Pritzwalker den Ton an. Durch schnelles Spiel über die Außen hatten sie ihre Chancen. Bei Eiche schlichen sich einfache Fehler ein. Die Schützlinge von Trainer Jan Kistenmacher nutzten die ungenauen Zuspie-le und frühen Ballverluste der Weisener zu Kontern. Nach einem Foul von Patrick Diekhoff trat Pedde zu seinem zweiter Strafstoß in dieser Partie an und brachte Pritzwalk 2:1 in Front (59.). Sechs Minuten später folgte Peddes dritter Streich. Er setzte sich auf der rechten Seite durch, überwand die Ei-che-Abwehr und ließ Torhüter Wild keine Abwehrchance. Nur wenig später wehrte Palmer einen durchrollenden Pritzwalker Ball vor der Linie ab. Der FHV blieb am Drücker. Torjäger Ronny Wölfel wurde im Strafraum der Eichen bedient und köpfte zum 1:4 (73.) ein. Die Weisener Abwehr sah bei ihren Versuchen zu klären nicht gut aus und Keeper Wild hatte überhaupt keine Abwehrchance. Fünf Minuten später wurde das kurze Aufbäumen der Eichen belohnt. Benny Schulz schoss von der linken Seite aufs Tor, Torster machte nicht den souveränsten Eindruck, ließ den Ball abprallen und Gordon Amling nutzte den Nachschuss zum 2:4. In den letzten zehn Minuten erarbeitete sich dann keiner mehr eine echte Einschussmöglichkeit. (Von Mike Zernikow) |
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